Die Gartenschau 2017 verleiht dem Kurpark ein neues Gesicht

Der „Fantasiegarten“

Der „Fantasiegarten“

Der „Fantasiegarten“

Der „Fantasiegarten“

21. Mär 2017

Die Arbeiten am Kurpark kommen mit dem Aufstellen der neuen Stadtmöbel in die Endphase. 14 neue Sitzmöbel laden rund um das Kurhaus zum Verweilen ein.

Mehr Standorte für die Stadtmöbel

Anfang April  werden noch 21 Bänke, zwölf Sessel und jeweils acht Liegen und Hocker im Kurpark aufgebaut. Dabei stehen einige der Bänke einzeln, andere werden mit den Sesseln zu einer von sechs Aufenthaltsinseln kombiniert. Besonders einladend sind die sechs mit Liegen und Hockern ausgestatteten Liegefelder am Albufer. Die vom Rathausplatz bekannten Stadtmöbel  gehören zum Gesamtkonzept der Umgestaltung des Stadtkerns, nach dem Entwurf der Landschaftsarchitektin Ulrike Böhm.

51 neue Bäume im Kurpark und an der Kurpromenade

Neben heimischen Bäumen wie Esskastanien, Buchen und Ahorn finden sich Besonderheiten, wie die Parrotie (persischer Eisenholzbaum) und der amerikanische Tulpenbaum. Dieser ist stattlich und kann über 40 Meter groß werden. Der Baum zeichnet sich durch seine eigenständige Blattform und die gelb-grünen Blüten aus, deren Form an Tulpen erinnert. Ganz in der Nähe des Tulpenbaums, unmittelbar neben dem Trinkpavillon, steht jetzt eine Parrotie. Dieser mehrstämmige Baum kann zwischen sechs und 15 Meter hoch werden. Er hat eine satte rötliche Herbstfärbung und eine auffallend strukturierte Rinde.

Entlang der Kurpromenade wachsen nun vor allem Blumeneschen. Dieser auch Schmuckesche genannte Baum kann eine Höhe von rund acht bis 15 Metern erreichen. Er steht von Mai bis Juni in weißer Blüte und verströmt einen angenehmen Duft. An den Parkbuchten in der Kurpromenade begrünen verschiedene Rosen den Wall zwischen Kurpark und Parkplatz.

Eine Garten- und Landschaftsbau Firma setzte den Grundausbau der Gartenfläche mit wassergebundener Wegedecke und Wasserleitung um. Die Wegeflächen sind jetzt barrierefrei und dadurch mit einem Rollator, Kinderwagen und Rollstuhl gut erreichbar.

Der „Fantasiegarten“ – ein Beitrag der Bürgerinnen und Bürger Bad Herrenalbs

Auf einer fünfeckigen rund 120 Quadratmeter großen Fläche in der Nähe der Gaisbachmündung liegt der Bürgergarten. Mit einem Bücherschrank als zentralem Element lädt er zum Schmökern und Verweilen ein. Als Sitzgelegenheit dient unter anderem eine etwa sieben Meter lange Trockenmauer mit Holzabdeckung. Die Steine dafür wurden bei der Renaturierung des Albflussbettes gewonnen.

Als Schutz vor der Sonne wurden neben einer mit Reben und Rosen eingefassten Pergola auch Stauden und Gehölze gepflanzt. Der besondere Hingucker ist die Statue der „Loffenauerin" vom Karlsruher Bildhauer Emil Suto. Die Bewässerung des Gartens geschieht über eine an einen alten Mühlstein angeschlossene Schwengelpumpe.

Mehr Raum für den Kurpark

Neu gestaltet zeigt sich der nördlich an den Kurpark angrenzende Parkplatz P3. Die Zufahrt erfolgt jetzt über das Klötzgässle. Er bietet 43 Parkplätze inklusive zweier Behindertenstellplätze.

Die leicht überarbeitete Topografie grenzt den Rückraum in Richtung Waldhang durch eine Böschung ab. Der neue vordere Grünbereich mit 20 Bäumen, davon drei Großbäume, erweitert den Kurpark und verbindet ihn stärker mit der Schweizerwiese. In diesen neuen Parkbereich integriert präsentiert sich die Alb mit abgeflachter Wiesenböschung und Sitzmöglichkeiten am Ufer, die das Verweilen am Wasser ermöglichen.