2013: "Das Haus in Montevideo" und "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer"

Eine Komödie, die Sie auf eine Reise in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts nimmt und augenzwinkernd auf die damaligen gesellschaftlichen Zwänge blicken lässt. Und ein Kinderstück, das auf wundervolle Art vom Wert von Freundschaft und Vertrauen erzählt.

Kurzinhalt "Das Haus in Montevideo"

"Ich sehe ein, dass ich eine Strafe verdient habe und bitte um eine gehörige solche." Die 12-köpfige Kinderschar des Gymnasialprofessors Traugott Nägler – alle nach Figuren von Richard Wagner benannt – ist wohlerzogen. Kein Wunder, ist ihr Vater doch für seine Frömmigkeit und Tugendhaftigkeit bekannt und übertrifft in seiner Bibelfestigkeit sogar den örtlichen Pfarrer der Kleinstadtidylle. Damit diese heile Welt erhalten bleibt, wurde Näglers Schwester vor etlichen Jahren wegen einer unehelichen Schwangerschaft aus der Familie verstoßen. Doch die Schwester rächt sich nach ihrem Tod auf besondere Weise: Um das umfangreiche Erbe, unter anderem ein Haus in Montevideo, antreten zu können, müsste in Näglers Familie etwas geschehen, das die Moralvorstellungen des Professors ins Wanken bringt.

Autor: Curt Goetz
Regie: Bodo Kälber
Aufführungsort: Schweizerwiese

Kurzinhalt "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer"

Auf der kleinen Insel Lummerland, regiert von König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften, herrscht Krisenstimmung. Auf der Insel wohnen Herr Ärmel und Frau Waas, Lukas der Lokomotivführer, Emma und Jim Knopf, ein Findelkind, das einst vom Briefträger in einem Paket mit kaum leserlicher Anschrift gebracht wurde.

Doch Jim wird immer größer und auf Lummerland wird es so langsam eng. Deshalb beschließt der König, dass Emma abgeschafft werden soll. Lukas, der sich ein Leben ohne seine Lokomotive und Freundin Emma nicht vorstellen kann, will Lummerland daher gemeinsam mit Emma heimlich verlassen.

Jim, der beste Freund von Lukas, entscheidet sich, die beiden zu begleiten. Es ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise, die Lukas, Emma und Jim durch ferne Länder führt.

Autor: Michael Ende
Regie: Monika Wieder
Aufführungsort: Schweizerwiese