2010: 1 Milliarde für Gerechtigkeit

Bild von der Premiere von "1 Milliarde für Gerechtigkeit"

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Ein moderner Western mit Dampflokomotive und viel Spannung in dem es um ein unmoralisches Angebot ging: Eine Milliarde für ein Menschenleben.

Kurzinhalt

Klara Wäscher hat vor vielen Jahren Ihre Heimatstadt Güllen verlassen. Sie ist nach Texas ausgewandert und dort schließlich zur Milliardärin geworden. Aber sie hat Güllen nicht in Frieden verlassen, sondern ist verstoßen worden. Sie hat also noch eine alte Rechnung offen.

25 Jahre später kehrt sie zurück. Die Stadt Güllen, inzwischen verarmt und dringend auf Geld angewiesen, weist dieses Tauschgeschäft vehement zurück und beruft sich auf seine moralischen Grundwerte. Klaras Reaktion darauf ist: „Ich kann warten.“ Und so wartet sie und harrt der Dinge.

Das Leben in Güllen geht weiter und Alfred ILL, dessen Leben eingefordert wurde, beobachtet seine Mitbürger genau und stellt nach und nach seltsame Veränderungen fest ... Es wird eingekauft, neue Kleider werden angeschafft, Wohlstand kehrt in die Stadt ein, und als er zum Bahnhof geht, um zu fliehen, wird er plötzlich von allen begleitet. Seine Flucht soll verhindert werden. Muss er sterben, wird er gelyncht? Für eine Milliarde Gerechtigkeit. Wer gewinnt? Das Geld oder die Moral?

Autor: Friedrich Dürrenmatt
Aufführungsort: Schweizer Wiese
Regie: Carola Schwelien
Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin