Trockenheit sorgt für erhöhte Waldbrandgefahr

Staubtrockene Wälder: Herrenalbs Feuerwehrkommandant Prof. Dr. Goertz appelliert an alle Waldbesucher, jede Art von offenem Feuer zu vermeiden. © Stadt Bad Herrenalb

Staubtrockene Wälder: Herrenalbs Feuerwehrkommandant Prof. Dr. Goertz appelliert an alle Waldbesucher, jede Art von offenem Feuer zu vermeiden. © Stadt Bad Herrenalb

Staubtrockene Wälder: Herrenalbs Feuerwehrkommandant Prof. Dr. Goertz appelliert an alle Waldbesucher, jede Art von offenem Feuer zu vermeiden. © Stadt Bad Herrenalb

Staubtrockene Wälder: Herrenalbs Feuerwehrkommandant Prof. Dr. Goertz appelliert an alle Waldbesucher, jede Art von offenem Feuer zu vermeiden. © Stadt Bad Herrenalb

23. Apr 2020

Herrenalber Feuerwehr musste bereits zwei Brände bekämpfen

Bad Herrenalb. Im Waldgebiet am Marienweg gab es in der letzten Woche zwei Waldbrände, die jedoch glücklicherweise schnell gelöscht werden konnten. Das keine größeren Brände entstanden sind, ist neben dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr auch einem Anwohner zu verdanken, der geistesgegenwärtig einen der Brände vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit seinen eigenen Feuerlöschern bekämpft und damit an der Ausbreitung gehindert hatte. Als Brandursache werden in beiden Fällen achtlos weggeworfene Zigarettenkippen vermutet.

Aus diesem Grund weist die Stadtverwaltung ausdrücklich darauf hin, dass das Rauchen im Wald vom 1. März bis 31. Oktober vollständig untersagt ist, ebenso wie Feuer und offenes Licht. Wie Herrenalbs Feuerwehrkommandant  Prof. Dr. Goertz erklärt, sind „die Wälder zurzeit staubtrocken. Ein kleiner Funken genügt, um ein Feuer zu entfachen. Wenn dann noch Wind dazu kommt, kann sich daraus schnell ein Großbrand entwickeln. Die sind außerordentlich schwer zu bekämpfen, weil es im Wald kein Wasser und keine Hydranten gibt.“

Kommandant Goertz appelliert deshalb an alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, achtsam mit der Natur umzugehen. „Wir haben in Bad Herrenalb wunderschöne Wälder und sollten alles daran setzen, diese für uns und unsere Kinder zu bewahren.“