Straßensanierung am Herrenalber Wurstberg als Pilotprojekt

Dieses Teilstück der Straße Am Wurstberg wurde mit dem neuartigen Dünnschichtasphalt saniert. Gut zu erkennen ist die ebene und geschlossene Fahrbahndecke.

Dieses Teilstück der Straße Am Wurstberg wurde mit dem neuartigen Dünnschichtasphalt saniert. Gut zu erkennen ist die ebene und geschlossene Fahrbahndecke.

Dieses Teilstück der Straße Am Wurstberg wurde mit dem neuartigen Dünnschichtasphalt saniert. Gut zu erkennen ist die ebene und geschlossene Fahrbahndecke.

Dieses Teilstück der Straße Am Wurstberg wurde mit dem neuartigen Dünnschichtasphalt saniert. Gut zu erkennen ist die ebene und geschlossene Fahrbahndecke.

11. Jun 2021

Bad Herrenalb. Mit einem neuartigen Dünnschichtasphalt-Verfahren hat das Bauamt in der vergangenen Woche rund 1.900 Quadratmeter der Straßen Weg zur Schanz, Am Wurstberg und Albtalweg sanieren lassen.

Der Vorteil der neuen Methode liegt in der Schnelligkeit, mit der die Sanierungen umgesetzt werden können und der daraus resultierenden Kostenersparnis, wie Herrenalbs Bauhofleiter Harald Flittner erläutert. „Für die sanierte Fläche hat die darauf spezialisierte Asphaltbaufirma mit ihren dafür entwickelten Großgeräten nur zwei Tage gebraucht. Das spart nicht nur Zeit und Geld, auch die Einrichtung einer Dauerbaustelle mit nervigen Umleitungen entfällt.“ Zudem gehöre die Flickschusterei an Schlaglöchern damit der Vergangenheit an, so Flittner weiter. „Bisher musste der Bauhof jedes Schlagloch einzeln ausbessern. Das Problem dabei: Kaum sind wir mit einem fertig, bricht das nächste auf. Mit dem neuen Asphalt entsteht hingegen eine durchgehend geschlossene Fahrbahndecke. Damit wird nicht nur eine ebene Fahrbahn erreicht, sondern auch der Unterbau vor Durchfeuchtung geschützt.“

Auch Alexander Kunz, der im Herrenalber Bauamt für die Überwachung der Arbeiten zuständig war, bewertet den Dünnschichtasphalt grundsätzlich positiv. „Die Vorteile des Verfahrens liegen auf der Hand. Da wir aber damit noch keine Langzeiterfahrungen haben, sehen wir den Wurstberg als Pilotprojekt. Wir werden in den kommenden Wochen prüfen, ob der dünne Belag auch einer dauerhaften Belastung standhält.“ Sollte dieses der Fall sein, so Kunz, werde die Stadt weitere Straßen mit dem Dünnschichtasphalt sanieren.