Ökologischer Fußabdruck - Viel positive Resonanz auf Herrenalber Mitmach-Aktion

Rolf Füßer war der erste, der am Donnerstagvormittag seinen ökologischen Fußabdruck ermittelt hat. Ergebnis: Sehr gute 25 Punkte. Dennoch war der 82-jährige mit sich nicht ganz zufrieden: „Ich hatte mich vorher besser eingeschätzt.“ ©Stadt Bad Herrenalb

Rolf Füßer war der erste, der am Donnerstagvormittag seinen ökologischen Fußabdruck ermittelt hat. Ergebnis: Sehr gute 25 Punkte. Dennoch war der 82-jährige mit sich nicht ganz zufrieden: „Ich hatte mich vorher besser eingeschätzt.“ ©Stadt Bad Herrenalb

Rolf Füßer war der erste, der am Donnerstagvormittag seinen ökologischen Fußabdruck ermittelt hat. Ergebnis: Sehr gute 25 Punkte. Dennoch war der 82-jährige mit sich nicht ganz zufrieden: „Ich hatte mich vorher besser eingeschätzt.“ ©Stadt Bad Herrenalb

Rolf Füßer war der erste, der am Donnerstagvormittag seinen ökologischen Fußabdruck ermittelt hat. Ergebnis: Sehr gute 25 Punkte. Dennoch war der 82-jährige mit sich nicht ganz zufrieden: „Ich hatte mich vorher besser eingeschätzt.“ ©Stadt Bad Herrenalb

02. Okt 2020

Wie sieht mein persönlicher ökologischer Fußabdruck in den Bereichen Energie, Konsum, Ernährung und Mobilität aus?

Dieser Frage konnten Interessierte am Donnerstag mithilfe eines begehbaren Fragebogens auf dem Herrenalber Rathausplatz auf den Grund gehen. Dazu mussten zu jedem Themenbereich acht Fragen beantwortet werden, beispielsweise ob man saisonales Gemüse einkauft oder Strecken unter fünf Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegt. Die möglichen Antworten reichten dabei von „immer“ über „meistens“ und „selten“ bis „nie“, wobei jeder Antwort ein bestimmter Punktewert zugeordnet wurde. Dabei galt: Je öfter man nachhaltig handelt, desto weniger Punkte kassiert man. Landete man im Gesamtergebnis der vier Bereiche unter 20 Punkte, führt man einen vorbildlich nachhaltigen Lebensstil. Konkret bedeutet das, dass die Erde genug Ressourcen für alle hätte, wenn alle Menschen so leben würden. Liegt man darüber, bräuchte man, je nach Höhe der Punktzahl, eine oder zwei Erden mehr.

Am Ende der Aktion gegen 17 Uhr zog Bürgermeister Klaus Hoffmann ein positives Fazit. „Bei allen rund 50 Bürgerinnen und Bürgern die mitgemacht haben, war die Resonanz ausgesprochen gut.“ In der Tat bildeten sich immer wieder kleine Gruppen, um die persönlichen Ergebnisse zu vergleichen und intensiv zu diskutieren. Dabei stellte sich schnell heraus, dass die ökologischen Defizite bei fast allen unterschiedlich verteilt waren. „Wir alle geben in einigen Bereichen mehr acht auf unsere Umweltbilanz, als in anderen, das ist ganz normal“, wie der Herrenalber Stadtrat Jörg Götz erklärte, der selber auch teilnahm und zudem einen Schwung alter Handys in der Tourist-Info abgab. „Deshalb finde ich diese Aktion so wichtig: Sie sensibilisiert die Menschen dafür, dass jeder in allen Bereichen seines Lebens ökologisch handeln kann, ohne Verzicht üben zu müssen.“ Bürgermeister Hoffmann setzt zudem auf den Multiplikationsfaktor. „Die Aktion hat gezeigt, dass es durchaus einen Bedarf gibt, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit ernsthaft auseinanderzusetzen. Ich bin mir sicher, dass die, die dabei waren, das Thema weiter diskutieren werden, in ihren Familien, mit Freunden oder am Arbeitsplatz. Und genau das wollten wir erreichen.“