Karlsruhe Bürger spendet Hängeulme für Herrenalber Kurpark

: Ein Mitarbeiter des Bauhofes pflanzt die von Manfred Richter aus Karlsruhe gespendete Hängeulme im Herrenalber Kurpark. © Stadt Bad Herrenalb

: Ein Mitarbeiter des Bauhofes pflanzt die von Manfred Richter aus Karlsruhe gespendete Hängeulme im Herrenalber Kurpark. © Stadt Bad Herrenalb

: Ein Mitarbeiter des Bauhofes pflanzt die von Manfred Richter aus Karlsruhe gespendete Hängeulme im Herrenalber Kurpark. © Stadt Bad Herrenalb

: Ein Mitarbeiter des Bauhofes pflanzt die von Manfred Richter aus Karlsruhe gespendete Hängeulme im Herrenalber Kurpark. © Stadt Bad Herrenalb

05. Mär 2021

Bad Herrenalb. Eine junge Hängeulme bereichert seit dieser Woche den Baumbestand im Herrenalber Kurpark.

Das Besondere daran ist, dass die Ulme von Manfred Richter, einem Bürger aus Karlsruhe gespendet wurde. Richter ist Bad Herrenalb schon länger positiv verbunden und hatte bereits zur Gartenschau 2017 eine Bank für den Kurpark gespendet. Gefragt nach der Motivation für seine Baumspende, erklärte Manfred Richter, „dass jeder nach seinen Möglichkeiten aktiv etwas für die Natur und für unsere Nachkommen machen sollte.“

Manfred Richter hatte sich ursprünglich eine Fichte oder Tanne gewünscht. Fichten sind jedoch den Belastungen durch den Klimawandel nicht gewachsen und leiden häufig unter Trockenstress, der wiederum zum Borkenkäferbefall führt. Eine Tanne kam nicht in Frage, weil diese Baumart nicht zum bestehenden Pflanzkonzept des Kurparks passt. Nach einem Gespräch hatten sich Richter und Harald Flittner, der Leiter des Herrenalber Bauhofs, schließlich auf eine Hängeulme geeinigt. Diese wachsen schnell und haben nach unten hängende Triebe, die sehr weit herunter reichen und Dank des dichten und dekorativen Laubes eine hohe Schattenwirkung bieten. Die Kronen der Hängeulmen können Durchmesser von bis zu acht Metern erreichen.

„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende von Herrn Richter“, erklärte Harald Flittner. Die Pflanzung habe sich durch den Winter etwas verzögert, aber das habe sich als glücklicher Zufall herausgestellt, so Flittner weiter. „Mit der Ulme von Herrn Richter konnten wir den Verlust von zwei mit Pilzen befallenen Birken kompensieren, die bis vor kurzem noch an der Pflanzstelle gestanden hatten.“