Hilfsaktion „Wir helfen Bad Herrenalb & Dobel“ läuft wieder an

Conny Bludau (l.) und Julia Riegger koordinieren die Aktion „Wir helfen Bad Herrenalb & Dobel“ in der Herrenalber Tourist-Info. © Stadt Bad Herrenalb

Conny Bludau (l.) und Julia Riegger koordinieren die Aktion „Wir helfen Bad Herrenalb & Dobel“ in der Herrenalber Tourist-Info. © Stadt Bad Herrenalb

Conny Bludau (l.) und Julia Riegger koordinieren die Aktion „Wir helfen Bad Herrenalb & Dobel“ in der Herrenalber Tourist-Info. © Stadt Bad Herrenalb

Conny Bludau (l.) und Julia Riegger koordinieren die Aktion „Wir helfen Bad Herrenalb & Dobel“ in der Herrenalber Tourist-Info. © Stadt Bad Herrenalb

04. Nov 2020

Hilfe per Telefon, Mail oder über die Facebook-Seite

Bad Herrenalb. Die von der Stadt Bad Herrenalb, der Gemeinde Dobel sowie der evangelischen und katholischen Kirche, der Sozial- und Diakoniestation, dem Arbeiter-Samariter-Bund und der Nachbarschaftshilfe Bad Herrenalb/Dobel ins Leben gerufene Hilfsaktion „Wir helfen Bad Herrenalb & Dobel“ läuft ab sofort wieder an. Mit der Aktion werden ganz unbürokratisch und gemeindeübergreifend Menschen unterstützt, die aufgrund der Corona-Epidemie ihre Wohnungen nicht mehr verlassen können, weil sie beispielsweise zur Hochrisikogruppe zählen oder unter häuslicher Quarantäne stehen oder ganz generell aus unterschiedlichsten Gründen alltägliche Besorgungen zurzeit nicht alleine bewältigen können.

Wer Hilfe benötigt, meldet sich entweder unter der Telefonnummer 07083 5005-57 (montags bis freitags von 9 Uhr bis 13 Uhr), per Email an wirhelfen@badherrenalb.de oder über die Facebook-Seite „Wir helfen Bad Herrenalb & Dobel“ bei Conny Bludau und Julia Riegger in der zentralen Koordinierungsstelle im Herrenalber Rathaus. Dann werden zuerst die Kontaktdaten abgefragt und für wann welche Hilfeleistung benötigt wird. Angeboten werden beispielsweise die Erledigung von Einkäufen, das Ausführen von Hunden, Fahrdienste, Pflegeleistungen, Essenszubereitung und auch Seelsorge. Die Infos werden dann an den Kooperationspartner weitergeleitet, der die benötigte Hilfsleistung am besten und schnellsten durchführen kann. Angst oder Scheu davor zu haben, das Hilfsangebot anzunehmen, braucht niemand, wie Julia Riegger erklärt. „Selbst wenn Sie sich nicht sicher sind, ob wir Ihnen helfen können, rufen Sie uns an. Wir klären das dann im Gespräch.“

Während der ersten Hilfsaktion im Frühjahr war vor allem Hilfe beim Einkauf gefragt und meistens standen Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Butter und Milch auf den Einkaufszetteln. In der Koordinierungsstelle wurden damals aber nicht nur Hilfegesuche entgegen genommen, sondern auch Hilfsangebote von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Vereinen, welche die Aktion unterstützen wollten. „Die Hilfsbereitschaft, ehrenamtlich unsere Aktion zu unterstützen, war sehr groß. Und wir hoffen darauf, dass das auch dieses Mal so sein wird“, so Conny Bludau. „Darüber würden wir uns sehr freuen.“