FDP-Landtagskandidat Herbert Müller zu Besuch bei Bürgermeister Klaus Hoffmann

Bürgermeister Klaus Hoffmann überreicht Herbert Müller, Landtagskandidat und Kreisvorsitzender der FDP, als Dankeschön für seinen Besuch das Buch „Bad Herrenalb gestern und heute.“ © Stadt Bad Herrenalb

Bürgermeister Klaus Hoffmann überreicht Herbert Müller, Landtagskandidat und Kreisvorsitzender der FDP, als Dankeschön für seinen Besuch das Buch „Bad Herrenalb gestern und heute.“ © Stadt Bad Herrenalb

Bürgermeister Klaus Hoffmann überreicht Herbert Müller, Landtagskandidat und Kreisvorsitzender der FDP, als Dankeschön für seinen Besuch das Buch „Bad Herrenalb gestern und heute.“ © Stadt Bad Herrenalb

Bürgermeister Klaus Hoffmann überreicht Herbert Müller, Landtagskandidat und Kreisvorsitzender der FDP, als Dankeschön für seinen Besuch das Buch „Bad Herrenalb gestern und heute.“ © Stadt Bad Herrenalb

30. Okt 2020

„Eine Bürgerschaft lebt vom guten Miteinander.“

Bad Herrenalb. Wie stellt sich die aktuelle Situation der Tourismusstadt Bad Herrenalb im Krisenjahr 2020 dar? Diese und weitere Fragen waren der Anlass für den Besuch von Herbert Müller, Landtagskandidat und Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Calw, am letzten Freitag bei Bürgermeister Klaus Hoffmann im Herrenalber Rathaus.

Schwerpunkt des Gespräches waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Hoffmann sprach mit seinem Gast über die seit März gemachten Erfahrungen und erläuterte lokale Maßnahmen, wie die schnelle Einführung eines Krisenstabes und das gemeinsam mit der Gemeinde Dobel ins Leben gerufene Hilfsprogramm „Wir helfen!“.

Angesprochen auf die finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf den städtischen Haushalt und die daraus resultierenden Aufgaben, betonte das Herrenalber Stadtoberhaupt, dass das neue kommunale Haushaltsrecht Gemeinden wie Bad Herrenalb das Leben zusätzlich erschwere und er sich wünsche, dass hier vom Gesetzgeber nachgebessert würde. „Auch wenn in diesem Jahr Ausfälle bei der Gewerbesteuer kompensiert werden, so kann man damit in Zukunft nicht rechnen. Außerdem ist Bad Herrenalb als eine der wichtigsten Tourismusstandorte im nördlichen Schwarzwald auf Tages- und Übernachtungsgäste angewiesen.“ Gerade in diesem Bereich hätte sich der Lockdown zu Beginn der Pandemie negativ auf das Geschäft der Leistungsträger ausgewirkt, auch wenn man im Sommer mit der Kampagne "Mit Abstand schön" erfolgreich für den Standort geworben hätte. „Weitere einschneidende Maßnahmen sind ohne staatliche Hilfsprogramme nur schwer zu verkraften“, so Hoffmann weiter. Herbert Müller unterstrich, dass die Gesundheit der Bürger ein wichtiges Gut sei, aber die Maßnahmen mit Augenmaß zu beschließen und auch die Parlamente einzubinden seien.

Besonderes Interesse zeigte Herbert Müller zudem an der städtischen Entwicklung seit der Landesgartenschau vor drei Jahren. Hoffmann schilderte die im Zusammenhang der Durchführung entstandenen Veränderungen im Stadtbild und betonte das durch die Gartenschau angeschobene bürgerschaftliche und ehrenamtliche Engagement, welches bis heute das Stadtleben bereichere. „Ein schönes Beispiel sind die Projekte der IG Gartenschau“, so Hoffmann, „die Bürger wie Gäste gleichermaßen erfreuen.“ Müller begrüßte dieses Engagement ausdrücklich. „Eine Bürgerschaft lebt vom guten Miteinander.“

Am Ende des rund einstündigen Gesprächs bedankte sich Bürgermeister Hoffmann bei Herbert Müller und überreichte ihm ein kleines Gastgeschenk. Müller versprach bald wiederzukommen und betonte, dass der FDP-Kreisverband stets ein offenes Ohr für die Herrenalber Belange habe.