Europatag in Bad Herrenalb - Zeichen setzen für Frieden und Freiheit

Miriam Kurrle (l.) und Reiko Emura bei ihrer Darbietung der Europa-Hymne auf dem Herrenalber Rathausplatz.

Miriam Kurrle (l.) und Reiko Emura bei ihrer Darbietung der Europa-Hymne auf dem Herrenalber Rathausplatz.

Miriam Kurrle (l.) und Reiko Emura bei ihrer Darbietung der Europa-Hymne auf dem Herrenalber Rathausplatz.

Miriam Kurrle (l.) und Reiko Emura bei ihrer Darbietung der Europa-Hymne auf dem Herrenalber Rathausplatz.

09. Mai 2022

Bürgermeister Hoffmann bedankt sich bei Freiwilligen, die Geflüchtete in Herrenalb unterstützen

Mit einer Ansprache von Bürgermeister Klaus Hoffmann und einer Darbietung der Europa-Hymne durch die Sopranistin Miriam Kurrle und die Pianistin Reiko Emura wurde in Bad Herrenalb der Europatag begangen.

„Angesichts der aktuellen Situation ist uns heute nicht nach Feiern zu Mute“, stellte der Bürgermeister zu Beginn seiner Rede fest. Umso wichtiger sei es, immer wieder Zeichen für Frieden und Freiheit zu setzen. „Der Europatag ist heute bedeutsamer denn je, denn er steht für das europäische Friedensprojekt, das seit mehr als 70 Jahren ein Leben in Freiheit und Sicherheit garantiert.“

Hoffmann verwies dann auf die Rede des ehemaligen französischen Außenministers Robert Schuman vom 9. Mai 1950, die als ideeller Wegbereiter der Europäischen Einheit gilt. Schuman hatte in seiner Erklärung ein gemeinsames Europa vorgeschlagen, in dem ein weiterer Krieg zwischen den Erzrivalen Deutschland und Frankreich „nicht nur undenkbar, sondern materiell unmöglich“ sein sollte. Dazu wollte Schuman aus Europa eine mächtige Produktionsgemeinschaft machen, die allen Ländern des Kontinents offenstehen sollte. Wie Hoffmann ausführte, habe die Umsetzung von Schumans Ideen zu einer der längsten Friedensphasen in Europa geführt. „Putins völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen die Ukraine hat jedoch gezeigt, wie zerbrechlich der Frieden und wie wertvoll unser freiheitliches und demokratisches Europa ist.“

Der Bürgermeister bedankte sich abschließend bei „den vielen Freiwilligen, die Geflüchtete hier bei uns vor Ort unterstützen und willkommen heißen und den Menschen, die mit Geld- und Sachspenden die Not der Zivilbevölkerung in der Ukraine zu lindern versuchen.“