Ergebnis der Herrenalber Gewässerschau liegt vor

Ergebnis der Herrenalber Gewässerschau liegt vor ©Stadt Bad Herrenalb

Ergebnis der Herrenalber Gewässerschau liegt vor ©Stadt Bad Herrenalb

Ergebnis der Herrenalber Gewässerschau liegt vor ©Stadt Bad Herrenalb

Ergebnis der Herrenalber Gewässerschau liegt vor ©Stadt Bad Herrenalb

28. Feb 2019

Sehr gute Wasserqualität, aber auch Mängel festgestellt

Zusammen mit Vertretern der Unteren Wasserschutzbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde  haben Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Mittwoch dieser Woche eine Gewässerschau rund um das Albtal, Bernbachtal, Dobelbachtal und Gaisbachtal vorgenommen. Rund 30 Kilometer wurden an den Flüssen abgelaufen, um Mängel und Defizite zu dokumentieren und eventuell nötige Maßnahmen zum Gewässerschutz in die Wege zu leiten.

Ein erfreuliches Ergebnis der dreitägigen Kontrolle ist die sehr gute Wasserqualität, die allen Herrenalbern Gewässern bescheinigt wurde. Dennoch wurden auch zahlreiche Mängel festgestellt, welche die Gewässer kurz- und mittelfristig nachhaltig schädigen können. Dazu zählen neben unerlaubten Wasserentnahmen mit Schläuchen und Pumpen vor allem Ablagerungen von Hölzern,  Kompost, Schnittgut und alten Fässern mit unbestimmten Inhaltsstoffen direkt in den Gewässern und an den Ufern. Letzteres stellt besonders bei Hochwassern eine Gefahr dar, wenn die Ablagerungen mitgerissen werden und die Gewässer verschmutzen.

Die Verunreinigungen, die in den Bachbetten ausgemacht wurden, werden in den kommenden Wochen vom Bauhof entfernt. Für die Beseitigung der Ablagerung am  Gewässerrandstreifen sind die jeweiligen Anlieger zuständig, die dazu von der Stadtverwaltung angeschrieben und informiert werden. Post von der Stadt bekommen auch die Anlieger, bei deren Grundstücken Pumpen zur  Wasserentnahme entdeckt wurden. „Wir möchten natürlich, dass die Mängel beseitigt werden“, so Stadtkämmerin Sabine Zenker, die ebenfalls an der Gewässerschau teilgenommen hat. „Wichtig ist uns aber auch, die Anlieger für den Gewässerschutz zu sensibilisieren. Die meisten handeln ja nicht in böser Absicht, sondern aus Unkenntnis.“ Aufklärung soll deshalb die vom Umweltministerium herausgegebene Broschüre ‚Tipps und Informationen für Gewässeranlieger‘ bringen, welche die Stadt den Anschreiben beilegt.