Bad Herrenalb für weitere zwei Jahre Fairtrade-Stadt

Bad Herrenalb ist für weitere zwei Jahre Fairtrade-Stadt. Darüber freuen sich (v.l.:) Christa Sagawe (Touristik), Bürgermeister Klaus Hoffmann, Marlene Skipka (Weltladen), Rainer Merkle und Hans-Jörg Hyneck. © Stadt Bad Herrenalb

Bad Herrenalb ist für weitere zwei Jahre Fairtrade-Stadt. Darüber freuen sich (v.l.:) Christa Sagawe (Touristik), Bürgermeister Klaus Hoffmann, Marlene Skipka (Weltladen), Rainer Merkle und Hans-Jörg Hyneck. © Stadt Bad Herrenalb

Bad Herrenalb ist für weitere zwei Jahre Fairtrade-Stadt. Darüber freuen sich (v.l.:) Christa Sagawe (Touristik), Bürgermeister Klaus Hoffmann, Marlene Skipka (Weltladen), Rainer Merkle und Hans-Jörg Hyneck. © Stadt Bad Herrenalb

Bad Herrenalb ist für weitere zwei Jahre Fairtrade-Stadt. Darüber freuen sich (v.l.:) Christa Sagawe (Touristik), Bürgermeister Klaus Hoffmann, Marlene Skipka (Weltladen), Rainer Merkle und Hans-Jörg Hyneck. © Stadt Bad Herrenalb

24. Apr 2020

Bürgermeister Hoffmann: „Engagement für Nachhaltigkeit ausbauen.“

Bad Herrenalb. Bad Herrenalb darf für weitere zwei Jahre die Bezeichnung „Fairtrade-Stadt“ führen. Das teilte der Verein TransFair e.V. der Stadtverwaltung und der Herrenalber Fairtrade-Steuerungsgruppe am letzten Dienstag mit. Die Siebentälerstadt führt das Prädikat durchgehend seit 2012. Initiiert wurde die Bewerbung zur Fairtrade-Stadt von Rainer Merkle,  der in Kooperation mit der Stadt und dem Weltladen-Team die Steuerungsgruppe ins Leben gerufen hat.

Damit eine Stadt das Fairtrade-Siegel erhält, muss sie bei allen Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse sowie im Büro des Bürgermeisters fair gehandelten Kaffee ausschenken, zudem muss eine bestimmte Anzahl von Geschäften und Gastronomiebetrieben ebenfalls Waren aus fairem Handel anbieten. Ein weiteres Kriterium ist die Umsetzung von Bildungs-  und Informationsangeboten zum Thema durch die Schulen, Kirchen und Vereine.

Um in der aktuellen Krise die Weltläden zu unterstützen, wird zurzeit auch im fairen  Handel verstärkt auf Online-Plattformen gesetzt. Im Unterschied zum herkömmlichen Online-Handel gilt dabei aber das Prinzip der Solidarität. Wer über das Portal www.aktion-fairsorgung.de einkauft, kann bei der Bestellung beispielsweise den Herrenalber Weltladen angeben, der dann zehn Prozent des Bestellwertes gutgeschrieben bekommt.

Bürgermeister Klaus Hoffmann zeigte sich über die erneute Auszeichnung erfreut und betonte im Gespräch mit der Steuerungsgruppe, das die Stadt ihr Engagement für fairen Handel und Nachhaltigkeit noch verstärken wolle. „Das Thema Nachhaltigkeit hat viele Facetten und ist besonders im Tourismus und unserem Kulturbereich noch ausbaufähig. Und genau da werden wir ansetzen.“

Bad Herrenalb ist eine von über 670 Fairtrade-Städten in Deutschland. Insgesamt gibt es  über 2.000 Fairtrade-Städte in 36 Ländern.