Die Klosterruine Frauenalb

Klosterruine Frauenalb

Klosterruine Frauenalb

Klosterruine Frauenalb

Klosterruine Frauenalb

Begeben Sie sich auf eine spannende Reise zurück in die Vergangenheit und besuchen Sie das im 12. Jahrhundert gegründete Benediktinerkloster.

Die Kosterruine Frauenalb: das weibliche Pendant zu Herrenalb

Um das Jahr 1180 stiftete Eberhard III. von Eberstein zusammen mit seiner Mutter Uta das Kloster Frauenalb. "Frowen Albe" war ein Freiadelsstift für Töchter aus adeligen Familien. Es gelangte 1341 an die Markgrafen von Baden.

In dem danach errichteten gotischen Klosterbau brach 1508 ein Brand aus, der Abtei und Konvent zerstörte. Erhalten blieben nur die Kirche und das Siechenhaus. 1598 hob Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach Frauenalb auf.

Nach Abbruch des alten Konventsgebäudes 1696 entstand bis 1704 ein neuer dreistöckiger Bau. 1751 wurde eine neue doppeltürmige Klosterkirche fertig gestellt. 1819 wurde das Gebäude an private Eigentümer versteigert. In der Folge brach mehrfach Feuer aus und hinterließen 1853 die Klosteranlage als ausgebrannte Ruinen. Im 20. Jh. begann man mit Sanierungen, die bis heute den Erhalt des Kulturdenkmals gewährleisten.

Heute wird die Ruine noch vereinzelt kulturell genutzt. So gibt es Klassikkonzerte und die traditionellen jährlichen Klostertage der Gemeinde Marxzell. Auch die Stadt Ettlingen ist vereinzelt mit ihren Schlossfestspielen in Frauenalb aufgetreten.

Sie ist von Bad Herrenalb aus gut über den Klosterpfad zu Fuß zu erreichen. Ebenso besteht die Möglichkeit die S-Bahn S1 zu benutzen - Haltestelle Frauenalb-Schielberg.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Gemeinde Marxzell oder direkt unter Tel.: 07248/9147-15.