Klosterpfad Bad Herrenalb - Frauenalb

Entdecken Sie die Geschichte der Klöster Herrenalb und Frauenalb ©Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V. Fotograf Steffen Schmid

Entdecken Sie die Geschichte der Klöster Herrenalb und Frauenalb ©Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V. Fotograf Steffen Schmid

Entdecken Sie die Geschichte der Klöster Herrenalb und Frauenalb ©Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V. Fotograf Steffen Schmid

Entdecken Sie die Geschichte der Klöster Herrenalb und Frauenalb ©Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V. Fotograf Steffen Schmid

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch mehr als 1000 Jahre Klostergeschichte auf dem 5 km langen Klosterpfad.

Eine kleine Reise zurück ins Mittelalter

Der "Klosterpfad" im Tal der Alb verbindet zwei alte Schwarzwälder Gründungsklöster miteinander. Beide Klöster entstanden in der Stauferzeit (12. Jahrhundert).
Die Abtei der "Herren von Alb" bauten Mönche des Zisterzienser-Reform-Ordens, die Benediktiner-Anlage in Frauenalb war für adelige Stiftsdamen gedacht. Heute noch sind im Kurort die romanischen und gotischen Bauten ("Paradies", Klosterscheuer) zu bewundern – im Frauenkloster dominiert barocke Baukunst.

Der Pfad entlang der Alb lässt sich gut zu Fuß erwandern – zurück geht's dann ganz bequem mit der Albtalbahn. Besonderheit: Die historische Grenze zwischen Württemberg und Baden wurde mit einem "Zollhäusle" neu markiert. Dort erwartet den Besucher eine akustische Überraschung.

An den verschiedenen Stationen erfahren Sie alles über die beiden Klöster Herrenalb und Frauenalb sowie über deren Bedeutung für die Region. Dieser Themenpfad zwischen den Klöstern Herrenalb und Frauenalb ist eine wahre Zeitreise in die Vergangenheit. Und wer möchte, kann kultur-kulinarisch tief ins Mittelalter eintauchen. Vielleicht beim Herrenalber Klosterfest am 1. Wochenende im August. Oder den "uralten Eid" bei der historisch-barocken Huldigung während der Frauenalber Klostertage miterleben.

Es kann eine Reise zurück ins frühe Mittelalter werden, als Benedikt seine Ordensregeln formulierte, die heilkundige Hildegard von Bingen lebte oder Bernhard von Clairvaux die Zisterzienser zum Erfolgsorden machte. Der Alltag in Küche und Keller der Klöster kann nachvollzogen werden, Bauernkrieg und Reformation werden lebendig. Schließlich war Herrenalb unmittelbare Reichsabtei im Hochmittelalter und beide Klöster hatten große Besitztümer, besonders im Kraichgau zwischen Schwarzwald und Odenwald. Zum Frauenalber Benediktinerkloster gehörten sogar einige Dörfer in der linksrheinischen Pfalz.