Rahmenplanung Gartenschau

Kurpromenade Bad Herrenalb

Kurpromenade Bad Herrenalb

Kurpromenade Bad Herrenalb

Kurpromenade Bad Herrenalb

25. Jul 2013

Am 22. Juli 2013 wurde im Kurhaus der Zwischenstand der Rahmenplanung für die Gartenschau und der Stadtkernsanierung vor über 500 anwesenden Bürgern und Interessierten im Kurhaus vorgestellt. Frau Professor Ulrike Böhm vom beauftragten Planungsbüro bbzl aus Berlin hat in einer detaillierten Präsentation den zahlreich anwesenden Bürgern den derzeitigen Stand der Rahmenplanung erläutert.

Die Planer haben das Gartenschau-Areal in vier Abschnitte eingeteilt: Rathausplatz, Kurpomenade/Kreisel, Kurpark/Parkpromenade und Schweizer Wiese. Aufgrund der geplanten Bebauung auf dem Gelände der Schweizer Wiese, ist der letzte Bereich von der Rahmenplanung größtenteils ausgenommen. Einen guten Eindruck der Rahmenplanung zur Gartenschau bieten die Visualisierungen der übrigen drei Hauptbereiche, in denen sich die Gartenschau und somit auch die Umbaumaßnahmen ab dem kommenden Jahr abspielen werden. Diese finden sich unten in der Bildergallerie.

Abschnitt Rathausplatz

Der derzeit vorwiegend als Parkplatz genutzte Rathausplatz soll als zentraler Treffpunkt im Ort zu einem Platz mit hoher Aufenthaltsqualität umgestaltet werden. Dazu werden möblierte Inseln zum Verweilen geschaffen und die Alb zum Platz hin mit Sitzstufen erreichbar gemacht. Bestehende Bäume bleiben soweit wie möglich erhalten und dienen als Beschattung der entstehenden Treffpunkte. 
Als Platzbelag sind Natursteinflächen mit Platten-Bänderungen geplant. Die Farbigkeit der Baumaterialien aus den Bereichen Rathaus, Torbogen und Klosterareal wird aufgenommen.
Mit der Betonung der Achse von Kreisel hin zum Torbogen Richtung Klosterareal soll der Besucher deutlicher als bisher in den Bereich hinter dem Rathaus gelenkt werden. Beachtet wird die Sicherstellung der Feuerwehrzufahrt, die Anlieferung, die Ausweisung von Behindertenparkplätzen sowie das Vorhalten der Infrastruktur für Veranstaltungen auf dem Platz.

Abschnitt Kurpromenade/Kreisel

Vom Kreisel her öffnet sich künftig der Blick Richtung Alb und Kurpark. Das vorgesehene Mündungsbecken der Alb nach dem Kreisel wird kurhausseitig durch Sitzstufen erreichbar sein. Es entsteht eine schöne Wasserfläche, die zum Verweilen einlädt. Die bestehende Terrasse des Kurhauses wird zum Albufer hin ausgeweitet um die Aufenthaltsqualität für Gäste auch an dieser Stelle zu steigern.

Abschnitt Kurpark/Parkpromenade

Im Bereich Kurpark/Parkpromenade ist eine Öffnung der Kurpromenade hin zum Kurpark geplant. Die derzeit durch parkende Autos schwierige Situation für Fußgänger soll durch das Verlegen der Parkstreifen in Verbindung mit einer Verbreiterung des Gehwegs auf der Seite der Geschäfte gelöst werden. Eine größere Anzahl von Kurzzeit-Parkplätzen wird stattdessen auf die Parkseite hin verlegt. Ausreichend viele Querungsstellen sind in der Planung berücksichtigt. 
Der Kurpark wird als offener Park umgestaltet und ist in die Bereiche „Parkwiese“, hin zur Kurpromenade, und „Waldwiese“ gegenüberliegend unterteilt. Der Verlauf der Alb bildet dabei die natürliche Trennlinie. Die Qualitäten „gepflegte, strukturierte“ Parkwiese und eher „wilde, natürliche“ Waldwiese werden durch entsprechende Bepflanzungen und durch die Art des Zugangs hin zur Alb herausgearbeitet. Auf der Waldwiesenseite soll eine renaturierte Bachseite die Alb begleiten, auf der Parkwiesenseite wird hingegen die Zugänglichkeit der Alb punktuell durch Sitzstufen hergestellt. Viel Wert wurde auch auf ein durchdachtes Wegekonzept gelegt. Neu ist dabei der „Entdeckerpfad“ entlang des „wilden“, waldwiesenseitigen Verlaufs des Albkanals.

Ausstellungsflächen Gartenschau 2017

Es wurden auch die angedachten Ausstellungsflächen der eigentlichen Gartenschau angesprochen. So ist im Klosterbereich ein Bürgergarten als Kräutergarten geplant. Der Kurpark soll in seiner Ausdehnung als Ort für Gartenkunst und Wechselflore in zwei Atmosphären – der eher natürlich-wilden auf dem waldseitigen Teilstück und der gepflegt-parkähnlichen auf der gegenüberliegenden Seite – dienen. Temporäre Ausstellungsflächen sollen ihren Platz auf dem weiterhin bestehenden Teilbereich der Schweizer Wiese finden.

Wenn alles nach Plan läuft, kann mit den ersten Arbeiten auf dem Rathausplatz im Frühjahr 2014 begonnen werden.

Die ausführliche Präsentation des Planungsbüros bbzl mit zahlreichen Detailplänen und Abbildungen sowie die Präsentation des mit der Verkehrplanung beauftragten Ingenieurbüros Isaplan GmbH finden Sie am Ende dieser Seite zum Download.

Gerne können Sie sich auch direkt beim Rathaus mit ihren Fragen und Anregungen melden.