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„Schöne Ferien!“

Nach – Sommergäste – von Maxim Gorki (Uraufführung 1904 in St. Petersburg) in einer Bearbeitung von Eva Martin-Schneider

Premiere: Donnerstag 27.06.2002

Spieltermine: 8 Aufführungen vom 27. Juni bis 07 Juli 2002-08-09
Spielort: Konzertmuschel im Kurpark Bad Herrenalb
Tribüne: 400 nummerierte Sitzplätze
Darsteller: 30 Amateurschauspieler aus Bad Herrenalb und Umgebung
Chormitglieder aus Bad Herrenalber Männergesangvereinen
Musiker/innen (Gitarre, Akkordeon, Balalaika, Piano)

Bearbeitung des Originaltextes und Regie: Eva Martin-Schneider
Regieassistenz: Becker, Ute und Kull, Antje
Bühnenbild und Kostüme: Eva Martin-Schneider in Zusammenarbeit
mit Doris Boht, Monika Veerman, Sabine Pfeiffer, Erwin Wildemann,
Peter Schindel, Andreas Pfannschmidt u.a.
Licht- und Tontechnik: Kalle Kalmbach
Projektleitung: Monika Amann


Veranstalter:
Stadt Bad Herrenalb
Telefon 07083 500546 oder 500534
Fax: 07083 500511
Postanschrift: Rathausplatz 11, 76332 Bad Herrenalb
Ansprechpartner und Projektleitung: Monika Amann
Monika.Amann@t-online.de



Medien- und Pressereaktionen

Drama zurechtgestutzt...............Sebastian Giebenrath, Pforzheimer Zeitung 29.06.02

Keine besonders leichte Sommerkost geboten. Premiere von „Schöne Ferien“:
Sommernachts-Theater überzeugte im Kurpark das Publikum...........................
Enztäler vom 29./30. Juni 02

Kein leichtes Sommertheater. Herrenalber Premiere von „Schöne Ferien“ forderte Zuschauer.
Leistung und Ausdruckskraft der Darsteller sind beeindruckend, dazu das Bühnenbild eingebettet in die Kulisse des Kurparks sieht toll aus“, so die einhellige Meinung vieler Premierenbesucher. Reichlich Applaus ernteten am Ende daher auch die vielen Akteure vor und hinter den Kulissen............Mit der Vorlage von Maxim Gorkis Sommergästen hatte sich das Ensemble keine leichte Sommerkost vorgenommen, die das Publikum sachte an sich vorüberstreifen lassen konnte. Genaues Hinhören in die Dialoge und die Musik war schon gefragt..............“Das Stück ist diesmal für Darsteller und Zuschauer anspruchsvoller. Aber es passt voll auf die Stadt", sagte Bürgermeister Manfred Renz. „Nicht rumjammern, sondern anpacken und bereit sein für Veränderungen“ ist die Botschaft... Dieses Thema wiederholt sich in vielen Dialogen und Monologen...............
Birgit Graeff-Rau BNN, 29./30.06.02

Auf dem Schachbrett des Lebens. Zweite Staffel von „Schöne Ferien“ startet am Donnerstag.
Bei den bisherigen Aufführungen überzeugten die Akteure ihr Publikum durch hervorragende
schauspielerische Leistungen. Mancher Besucher zweifelte daran, dass hier lediglich Amateure auf der Bühne stehen.....Diese positive Entwicklung verdankt das Ensemble in erster Line der Regisseurin Eva Martin-Schneider......Über 45 Akteure entführen das Publikum in eine trügerische Urlaubsidylle, Menschen auf dem Schachbrett des Lebens. Jedem aufmerksamen Zuschauer bekannte Situationen und Begebenheiten reizen zum Lachen. So mancher findet sich in Gedanken vielleicht unversehens selbst in der Handlung oder den Aussagen der Darsteller wieder.......
Enztäler 3. 07.02

Realsatire und Unterhaltung. Das Bad Herrenalber Sommernacht-Theater geht in die
zweite Runde. 45 Akteure entführen die Besucher in eine trügerische Urlaubsidylle...
Pforzheimer Zeitung 3.07.02

„Schöne Ferien“ erfolgreich beendet. Mit anhaltendem Applaus verabschiedeten die Zuschauer die Akteure.... Den insgesamt ca. 2.000 Besuchern wurde mit „Schöne Ferien“ eine gute Darbietung geboten....die Kernaussagen des Stückes sind heute ebenso aktuell wie bei der Uraufführung zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Die über 80 Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen haben ein intensives Programm abgewickelt, um dieses Theaterspektakel auf die Beine zu stellen..... Bei über 80 Probenterminen wurde bis zuletzt an dem Stück gefeilt. Parallel dazu liefen ab dem Frühjahr die Arbeiten an den Bühnenbauten und den Kostümen. Summiert weit über 10.000 Stunden.......... Nach einer ersten Bilanz muss der im städtischen Haushalt eingeplante Zuschuss mit maximal 5.000
Euro, also mit lediglich einem Drittel beansprucht werden. Die Werbewirksamkeit des Sommernachts-Theaters für Bad Herrenalb übersteigt diesen Betrag allemal............
Enztäler 13./14. 07.02

„Ohne Millionen etwas bewegen“ - Leserbrief Rose König - auszugsweise -
......Beeindruckend, was man alles selbst machen kann, ohne Millionen, wie zu oft bei Kultur, wenn jeder seine Talente und sein Können einbringt, das natürlich erst einmal erkannt und gefunden werden muss......Das Sommernacht-Theater in Bad Herrenalb war noch nie leichte Kost- will es sicher auch nicht - ,wie Theater eigentlich nie leichte Kost ist, wenn man es ernst nimmt. Jedes Stück will Aussagen treffen, Knackpunkte aufreißen und den Zuschauer in angenehmer Atmosphäre zum Überdenken anregen. „Der Teufel von Herrenalb", „Alva & Aquarius“ und ein „Mordssommer im Albtal“ waren in ihrer Thematik auch keine „leichte Kost“. ........................

Die Zukunft hängt vom Rat ab. Resonanz auf "Schöne Ferien“ in Herrenalb fiel gemischt aus. Einige Besucher kamen mit dem stück nicht klar, haben die Botschaft nicht verstanden, andere riefen sogar bei uns an, weil sie das Stück toll fanden. Obwohl es eine gemischte Resonanz gab, blieb die Stimmung in der Truppe bis zum Schluss bestens, sagt Projektleiterin Monika Amann..........Wie und ob es im kommenden Jahr weiter geht ist derzeit noch offen. „Wir wollen ein eigenes Profil mit Bezug zu Bad Herrenalb und nicht die Stücke spielen, die landauf und landab gespielt werden“......... Die Motivation im Ensemble sei nach wie vor hoch, das Projekt weiterzuführen, zumal es eine gute Werbewirksamkeit für die Kurstadt habe......Von den „Schönen Ferien“ wird man aber auf jeden Fall noch einmal hören. Das einhundert Quadratmeter große Schachbrett, das Kernstück des Bühnenbildes, ist zwischenzeitlich für das Guinnessbuch der Rekorde angemeldet. BNN, 21./21.07.02

Fünfter Frühling für Sommernachts-Theater. Rat befürwortet Fortbestand des „gelebten Kulturgutes“ und sichert finanzielle Unterstützung zu. Mit reichlich Lob überschüttet wurden die Akteure des Sommernachts-Theaters. “Das Sommernacht-Theater will niemand sterben lassen“...“Die Werbung war super. Für nichts in der Stadt wird so gute Werbung gemacht...“
„Das Theater ist zu einem Markenzeichen für die Stadt geworden“...“Außerdem haben sich
Mitglieder verschiedener Vereine und Bürger, die bisher außerhalb von Vereinen standen, zusammengefunden, um etwas gemeinsam für Bad Herrenalb zu machen. Es muss einfach weitergehen“...“Das Sommernacht-Theater ist Werbung nach innen. Das kann man nicht hoch genug honorieren.“ So die Stimmen der Ratsmitglieder. Bei einer durchschnittlichen Besucherzahl von 2.500 würde lt. Monika Amann vom Projektbüro der Zuschuss in Höhe von 15.000 nicht benötigt. Sie erhofft sich wichtige Impulse für die übrigen Bürgerprojekte zu Umsetzung des Bad Herrenalber Leitbildes. Enztäler 02.08.02

Letzte Änderung: 06.06.2003 / 09:34 Uhr
Ausgedruckt am 08.09.2010 / 01:34