Sommernachts-Theater spielte 2006 den "Teufel von Herrenalb"
Das Ensemble des Sommernachts-Theaters Bad Herrenalb präsentierte in der Saison 2006 eine neue
Inszenierung unter der Regie von Eva Martin-Schneider des "Teufel von Herrenalb": Ein
Weltgerichtsspiel anno 1499 für Bad Herrenalb geschrieben von Siegfried Carl.
Inhalt des
Stückes
Wir schreiben das Jahr 1499, 350 Jahre nach der Klostergründung Herrenalbs durch die
Zisterzienser.
Am Vorabend der Reformation steht der weltoffene Abt Bartholomäus v. Richtenberg
nur noch einem kleinen Häuflein getreuer Brüder vor. Er will Dorf und Kloster gemeinsam das
Klosterjubiläum feiern, bei welchem ein Weltgerichtsspiel aufgeführt werden soll.
Dies bleibt
nicht ohne Widerstand einiger konversativ denkender Mitbrüder.
Die Inquisition kommt dazwischen.
Sie macht sich die Gelegenheit zunutze und verurteilt sowohl den zisterziensischen Mönch als auch
den Studenten, der die Rolle des Teufels verkörpert, zum Tode durch "die reinigende Kraft des
Feuers". Am Tag der Hinrichtung gelingt es den beiden auf wunderbare Weise mit Hilfe zweier
sie liebenden Mädchen zu fliehen...
Spielplan 2006
Mittwoch, 21. Juni 2006 -
Premiere
Freitag, 23. Juni 2006
Samstag, 24. Juni 2006
Mittwoch, 28. Juni
2006
Donnerstag, 29. Juni 2006
Freitag, 30. Juni 2006
Samstag, 1. Juli 2006
Montag, 3.
Juli 2006
Donnerstag, 6. Juli 2006
Freitag, 7. Juli 2006
Samstag, 8. Juli
2006
Produktionsleitung zog positives Resümee – rund 70 % Auslastung der Aufführungen
„Teufel von Herrenalb“
Der Produktionsleiter des Bad Herrenalber Sommernachtstheaters, Heiko
Uhr, zog nach anstrengenden Theaterwochen ein erfolgreiches Resümee: fast 3.000 Zuschauer haben bei
10 von 11 möglichen Aufführungen das Weltgerichtsspiel „Der Teufel von Herrenalb“ gesehen –
lediglich ein Abend musste wettertechnisch abgebrochen werden.
Das entspricht einer Auslastung
von rund 70 %.
Abhängig von den anstehenden Fördermittelzahlungen („Leader+“) werden dem
städtischen Haushalt vermutlich kaum Kosten entstehen. Möglich machten dies die zahlreichen
ehrenamtlichen Helfer und das Engagement der Schauspieler.
An die vielen helfenden Hände,
Sponsoren, kompromissbereiten Anwohner, den involvierten Bauhof und das Tourismusbüro als
Vorverkaufsstelle richtet sich dann auch der Dank der Organisatoren des diesjährigen
Stückes.
Die Zusammenarbeit mit der Regisseurin Eva Martin-Schneider und Techniker Kalle
Kalmbach war erneut künstlerisch anspruchsvoll und fruchtbar.







