Gartenschau
Gartenschau 2017 - Preisgericht prämiert Arbeiten
Am Planungswettbewerb "Gartenschau Bad Herrenalb 2017" nahmen 25
Planungsbüros teil, ein Preisgericht beurteilte an zwei Tagen die
eingereichten Arbeiten.
Das Protokoll zur Bewertung des Preisgerichtes finden Sie hier als PDF-Datei.
1. Preis Tarnzahl 1017
bbzl
Ulrike Böhm Katja Benfer Cyrus Zahiri
Marchlewskistraße 105
10243 Berlin
ISAPLAN
Peter Sienko
Brückenstraße 4
51379 Leverkusen
Mitarbeiter: Kerstin Paul, Rita Leal,
Tim Wildner, Ann-Kristin Haeger,
Jana Mackert, Daniel Venneman
3. Preis Tarnzahl 1001
ST raum a.
Tobias Micke
Waldemarstraße 33 A
10999 Berlin
raumwerk
Sonja Moers
Mannheimer Straße 97
60327 Frankfurt
Mitarbeiter: Kolja Wischnewski,
Matthias Werner, Anne Sickel, Philip Zapf,
Anna Neuhaus
3. Preis Tarnzahl 1003
bbz landschaftsarchitekten
Timo Herrmann, Christian Bauer
Schönhauser Allee 8
10119 Berlin
Prof. Joachim Schultz-Granberg
Knaackstraße 60
10435 Berlin
3. Preis Tarnzahl 1004
PLANORAMA
Maik Böhmer
Marienburger Straße 28
10405 Berlin
Sebastian Rhode
Maaßenstraße 9
10777 Berlin
Mitarbeiter: Ulf Schrader, Pia Custodis,
Nico Bedan, Ciro Pont, Marleen Krüger
5. Preis Tarnzahl 1024
Stefan Fromm Landschaftsarchitekten
Breitwasenring 2
72135 Dettenhausen
Pesch Partner Architekten Stadtplaner
Prof. Dr. Franz Pesch
Firnhaberstraße 5
70174 Stuttgart
Berater: Dr. Frank Weiser, Brilon Bondzio
Weiser, Ingenieursgesellschaft für
Verkehrswesen mbH, Bochum
Kurstadt erhält von Landeskabinett in Stuttgart Zuschlag für das Grünprojekt im Jahre 2017
Jubel im Rathaus von Bad Herrenalb: Die Kurstadt hat das Grünprojekt,
die kleine Landesgartenschau des Landes Baden-Württemberg, für das Jahr
2017 erhalten. "Klasse, wunderbar, das ist für unsere Zukunft wichtig",
war der erste freudige Kommentar des von der Nachricht überwältigten
Bürgermeisters Norbert Mai.
Das Landeskabinett hatte unter dem
Vorsitz von Ministerpräsident Günther Oettinger den Zuschlag an Bad
Herrenalb unter anderem deswegen gegeben, so das Staatsministerium in
einer Pressemitteilung, weil man damit einen wichtigen Impuls für die
weitere Entwicklung der Kurstadt geben könne.
Für die erforderliche
Investition in grüne Freiräume erhält Bad Herrenalb einen Zuschuss aus
Stuttgart in Höhe von maximal fünf Millionen Euro. Das Landeskabinett
würdigte ausdrücklich bei seinem Zuschlag für die Kurstadt, die
außerordentlich gelungene Machbarkeitsstudie für das Grünprojekt. Diese
Studie hatten die Sindelfinger Landschaftsarchitekten Stötzer+Neher GmbH
im Auftrag des Gemeinderats unter dem Motto "Das blaue Band an der Alb"
erarbeitet.
Die Herrenalber Gemeinderäte hatten sich einstimmig für
die Teilnahme an dem Wettbewerb um das Grünprojekt ausgesprochen. Das
Projekt - Gesamtkosten vier Millionen Euro - soll die gesamten
Grünbezüge der Kernstadt entlang der Alb betrachten und diese
miteinander vernetzen.
Das von der Stadt für die zukünftige
Entwicklung aufgestellte Leitbild der Tourismusstadt soll durch das
Zusammenbinden der gesamten Talsohle zu einem wahrnehmbaren Kur- und
Erholungszentrum gestärkt werden.
Das Grünprojekt soll vom Schwimmbad oben am Rennbach bis zur Kullenmühle laufen.
Wichtige
Punkte sind dabei die Aufwertung des Kurparks und die Schweizerwiese
und nicht zuletzt die Umgestaltung des Rathausvorplatzes in der
Kurstadt. "Die Realisierung der kleinen Landesgartenschau ist für uns
eine große Herausforderung", meinte gestern Norbert Mai gegenüber der
BNN.
Als nächsten Schritt auf dem Weg zum Grünprojekt der Stadt im Jahre 2017 (130 Jahre Stadtrecht) soll es jetzt einen Ideenwettbewerb geben. Der Calwer CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke zeigte sich über den Zuschlag erfreut: "Damit wird der Landkreis Calw nach der Landesgartenschau 2012 in Nagold innerhalb weniger Jahre erneut Standort einer wichtigen Grüngestaltungsmaßnahme."
Für die Kurstadt sei die Zusage wichtig für die Modernisierung der Infrastruktur. Die Entscheidung trage zur nachhaltigen Unterstützung des gesellschaftlichen Lebens vor Ort bei. Blenke hat sich nach eigenen Worten in der Vergangenheit in enger Abstimmung mit Norbert Mai für das Projekt beim Landwirtschaftministerium eingesetzt.
Auch ums Grünprojekt hatten sich im Einzugsgebiet Rheinstetten und Malsch beworben. Sie haben zwar für die Jahre 2015 bis 2018 keinen Zuschlag erhalten, könnten sich jedoch theoretisch in den folgenden Jahren bewerben.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der BNN
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